






Guinea war anders â Guinea war klasse.
Was ich an Guinea ganz besonders mochte, waren – wie so oft – die Menschen. Freundlich und wenig aufdringlich. Nahezu keine Bettelei. Erholung pur. Allerdings war auch Guinea kein Zuckerschlecken.
Die Grenzstation war im absoluten Niemandsland. Dort, wo die eine PfĂŒtze endete und die andere nicht weit weg war, stand eine BambushĂŒtte, in der ein Grenzpolizist saĂ und mich herzlich willkommen hieĂ. (Karte mit gefahrener Route)





Regen hatte ich von nun an immer öfter. Vor allem nachts regnete es stundenlang wie aus KĂŒbeln.
Die Hitze war somit kein Problem mehr und in den ersten beiden Wochen der beginnenden Regenzeit, waren die RegengĂŒsse eine willkommene Abwechslung zur wahnsinns Hitze, die ich zuvor durchgemacht hatte.





Guinea, oder besser gesagt Guinea Conakry, wie es von den Afrikanern genannt wird, war einst Französische Kolonie.
Und somit war meine tĂ€gliche, extrem ausfĂŒhrliche Unterhaltung wieder einmal: âBonjour, ca va?â âCa va bien!â âHallo, wie gehtâs Dir? Mir gehtâs gut!â Denn weder ich noch viele der Dorfbewohner konnten viel mehr als das.
Die Piste von der Grenze in Guinea-Bissau nach Boke, der ersten Stadt in Guinea, war nahezu flach, ein paar kleine HĂŒgel, aber nichts, was mich davon hĂ€tte abhalten können, vorwĂ€rts zu kommen.
Doch lieĂ ich mir Zeit. Die Menschen hatten es verdient. Wir lachten, wir tanzten und wir versuchten mit HĂ€nden und FĂŒĂen zu kommunizieren.







Die fast schon kindlich, aber fĂŒr meinen Geschmack wunderschön bemalten HĂ€user faszinierten mich und gaben mir von Anfang an das gewisse Extra.
Guinea fĂŒhlte sich einfach richtig afrikanisch an. Was auch immer richtig afrikanisch sein soll, da hat sicherlich jeder andere Vorstellungen.











âFote, Foteâ, riefen und klatschten die Kinder am StraĂenrand, wenn sie mich sahen. Es war einfach nur richtig goldig. Wie immer heiĂt das natĂŒrlich: weiĂer Mann.
âFote, Foteâ ohne Zusatz des Bettelns und das war das, was in Guinea einfach toll war. Ehrliche Freude mich zu sehen, ohne Hintergedanken.
Sie tanzten, sie lachten und ich freute mich darĂŒber, als wĂ€re ich selber wieder Kind. Wenn ich auf den Pedalen hin- und hersprang, flippten sie fast aus vor Begeisterung und mehr und mehr Kinder feuerten mich an.
âFote, Foteâ den ganzen Tag.




Wie bereits in Guinea-Bissau auch, schlief ich in Guinea in Schulen. Trocken und etwas auĂerhalb der Dörfer, so, dass ich meistens schlafen konnte, weil es etwas ruhiger war.
Nur die RegengĂŒsse nachts waren mega laut, denn wenn der Starkregen auf die BlechdĂ€cher prasselt, hat man das GefĂŒhl, die Decke fĂ€llt ĂŒber einen zusammen.

Es gab Frauen, die sich an ihren Busen langten und dabei auf mich deuteten, um mich damit zu fragen, ob ich eine Frau oder ein Mann bin. Ich fand die direkte und offene Kommunikation ziemlich spaĂig.
Wundern tue ich mich hier eigentlich ĂŒber fast nichts mehr. Und dass eine Frau alleine auf dem Fahrrad und noch dazu eine WeiĂe, in den oft sehr abgelegenen Dörfern, in denen ich unterwegs bin, kein tĂ€glicher Anblick ist, dĂŒrfte klar sein. Daher hatte ich fĂŒr deren Frage auch mein vollstes VerstĂ€ndnis.
Ich hatte eine Ă€hnliche Deutung bereits zuvor in anderen Gegenden erlebt. Im Senegal etwa, wenn Frauen ihren Busen in der Hand hin- und her schĂŒttelten und dabei auf ein Kind deuteten, war es klar, dass sie die Mutter des Kindes waren. Oder sie deuteten dabei auf mich und fragten damit ob ich Kinder habe.


Auch hier gab es in jedem Dorf mindestens einen Brunnen. Wobei in Guinea mit dem FuĂ gepumpt wird, nicht mit den Armen.
Auch ich trinke das Wasser vom Brunnen. Ungefiltert. Alles zubetonierte, von Westlern fachgerecht installierte Brunnen. Bisher hatte ich noch nicht einmal ein Problem.
Ich weiĂ, dass viele Touristen auf Flaschenwasser zurĂŒckgreifen, was allerdings auf den abgelegenen Wegen eh fast unmöglich zu bekommen ist, denn fĂŒr die Einheimischen ist das Flaschenwasser viel zu teuer, also verkauft es auch niemand. Touristen stolpern hier nur ganz wenige vorbei, gesehen hatte ich noch keine.
Wenn hier Wasser verkauft wird, dann in PlastiktĂŒten. Manchmal bekommt man diese auch zum Essen gereicht und sie sind bei den 30 Cent, die ein Gericht etwa kostet mit im Preis inbegriffen. Ich aber trinke nur aus dem Brunnen, PlastikmĂŒll haben wir bereits genug ĂŒberall.

Normale Haus-Fliegen hatte es ohne Ende â zum GlĂŒck wenige Moskitos. Westafrika ist Hochrisikogebiet fĂŒr Malaria und ich nehme keine Prophylaxe. Ich war somit froh darĂŒber.


SaĂ ich irgendwo an einem kleinen Essensstand und fiel mir dabei irgendein EssenskrĂŒmel aus der Hand, dauerte es etwa 2-3 Minuten und die ersten Ameisenkolonien rĂŒckten an und rĂ€umten den Platz innerhalb kĂŒrzester Zeit blitzblank. Manchmal waren die HĂŒhner allerdings schneller.
War der Brocken etwas gröĂer, waren stattdessen die Ziegen zur Stelle. Manchmal kletterten sie sogar auf Tische und BĂ€nke um sich dort die Essensreste zu holen â ganz zu schweigen davon, dass sie aus den SchĂŒsseln und Töpfen fraĂen, wenn keiner aufpasste. Verloren geht hier jedenfalls nichts.



WĂ€hrend ich dort saĂ und die Welt um mich herum erlebte, fielen mir wieder einmal die GegensĂ€tze ein. Wie etwa ein Post auf Facebook. Eine Deutsche verkaufte ihren gebrauchten Thermomix, ein 1000 Euro KĂŒchengerĂ€t, welches angeblich das Kochen revolutioniert hat.
In der Anzeige stand, dass die VerkĂ€uferin des Thermomixers keine Haustiere besitzt. Nach meiner neugierigen Nachfrage, was denn nun Haustiere mit einem Thermomix zu tun haben, wurde mir gesagt, dass solche Anzeigen mittlerweile ĂŒblich seien, da MĂŒtter von Kleinkindern Ă€ngstlich sind, dass die Haustiere das GerĂ€t kontaminiert haben könnten.
Ja, und wĂ€hrend ich das dann so lese, sehe ich die Gegebenheiten um mich herum und kann nur den Kopf schĂŒtteln und denken, die Welt ist wirklich bekloppt. Von einem Extrem zum Anderen.



Ich gewöhnte es mir an, immer mal wieder Reis und Sauce auf dem Teller zurĂŒckzulassen, weil ich wusste, dass die Kinder der VerkĂ€uferinnen, dann den Rest essen durften. Meine UnterstĂŒtzung war somit nicht auffĂ€llig und es war nicht die weiĂe Frau, die was verteilt hat.
Nein, denn es waren nur die Reste, die ich nicht mehr essen konnte, das gab mir ein besseres GefĂŒhl und regt beim nĂ€chsten Mal hoffentlich nicht zum Betteln an. Der Teller wanderte immer sofort zu den Kindern, die sich gierig darĂŒber hermachten. Die Gegend war arm. Bitterarm.
Jeder der das nun hier liest, muss sich allerdings im Klaren sein, dass ich dabei vor allem mein eigenes Gewissen beruhigt habe und nicht irgendetwas Gutes damit getan habe. Die Welt hat sich dadurch in Afrika nicht verÀndert.


Viel Auswahl an Essen gab es nicht. In jedem kleinen Ort hatte es einen winzigen Laden. Oftmals ein paar Kekse, Reis, Maggi BrĂŒhwĂŒrfel, Tomatenpaste, Zucker, Zwiebeln.
Obst oder GemĂŒse gab es eigentlich nahezu nie, auĂer in gröĂeren Orten, doch die sind selten.
Importierter Reis aus Pakistan, China oder Indien gab es fast ĂŒberall. Dazu Maniok- oder SĂŒĂkartoffel BlĂ€tter, die klein geschnitten und gekocht werden. Dazu kommt Palmöl, Fisch und Chillies.
Der Fisch wird gerÀuchert und kann somit lange gelagert werden. Er wird im Fleischwolf zerkleinert und dadurch kaut man eigentlich dauernd auf irgendwelchen GrÀten herum.
Wenn ich GlĂŒck hatte, gab es zur Abwechslung auch mal Okra-Sauce oder Fisch in Erdnusssauce, leider aber zu selten.





Den extrem starken Tee, wie in all den LĂ€ndern zuvor, hatte ich nun los, denn der wird hier nicht mehr getrunken. DafĂŒr gab es jetzt Schwarztee in Beuteln. Dazu Milch und Zucker und Teewasser das nach Feuer schmeckte.
Toll dabei fand ich die Teeâ und Kaffeebuden, die ich nun öfters sah. Endlich konnte ich mich mal irgendwo gemĂŒtlich hinsetzen und Pause machen. Leute beim Spielen beobachten oder beim Plaudern zuhören. GemĂŒtlichkeit ist sonst sehr schwer zu finden, vor allem wĂ€hrend der Regenzeit.








In gröĂeren Orten hatte es oft frisches Brot. Manchmal gab es dazu Bohnen und Fischsauce, oder Nudeln, die zusammen mit den Bohnen zu einem Sandwich verarbeitet werden. Klingt vielleicht jetzt nicht sonderlich lecker, ist es aber.


Generell ist das Essen nach meinem Geschmack, nur leider absolut immer das Gleiche. Reis und Fisch mit ManiokblÀttern. Es ist zudem sehr scharf, es brennt also immer zweimal.
In kleinen Ortschaften und drauĂen auf dem Land, war es leider so, dass es nur FrĂŒhstĂŒck gab, also Reis mit Sauce, den Rest vom Tag gab es nur noch Kekse, in Fett gebratene Teigbollen oder auch gar nichts.
Viele der Menschen in den abgelegenen Gegenden essen nur einmal am Tag, fĂŒr mehr reicht das Geld nicht.



Boke war ein chaotischer Ort, wie eigentlich jeder afrikanische Ort bisher. Laut, dreckig und eine Bude nach der anderen. Abgase und ewiges Gehupe. Doch mir gefiel es.
Obwohl ich StĂ€dte echt nicht mag, sind StĂ€dte in Afrika das Tor zum Luxus. Ein kleines Zimmer fĂŒr mich alleine, evtl. sogar flieĂendes Wasser und wenigstens fĂŒr 2-3 Stunden Strom.
Ein Klo, dass man morgens ohne Ăberlegungen benutzen kann, ohne dass man sich verstecken oder krampfhaft ein stilles Ărtchen suchen muss um eine Sitzung zu halten.
Toiletten hat es meistens inmitten des Dorfes. Ein kleiner Sichtschutz drumherum, der allerdings nur etwa 80 % bedeckt, denn der Eingang steht offen. GemĂŒtlichkeit kommt dort jedenfalls nicht auf.
Leider ist es einfach schwierig, abseits der Dörfer zu zelten. Es hat fast ĂŒberall Menschen.



Luxus, wobei dieser Begriff in Afrika eine andere Dimension aufweist, ist zwischendurch einfach schön. Denn es hat was, wenn man in einem Zimmer schlafen kann, in dem keine FledermÀuse nachts an den Decken umherfliegen.
Keine Ziegen oder KĂŒhe nachts zu Besuch kommen und ums Zelt schleichen, oder Spinnen und Ameisen, die noch die letzten winzigen Ăffnungen des Zeltes finden um an die BrotkrĂŒmel zu kommen, die mir beim Gute Nacht Essen im Zelt heruntergefallen waren.
Was aber am wichtigsten ist, wenn ich in StĂ€dten bin, ist die Auswahl an Essen. Hier gibt es einfach auch mal was anderes. Aber natĂŒrlich auch hier, viel Reis und Sauce.
Die kleinen, primitiven Zimmer sind oftmals verhĂ€ltnismĂ€Ăig teuer. Manchmal kosten sie bis zu 20 Euro die Nacht, fĂŒr viele Einheimische fast ein Monatslohn.





Ab und an war der Wald etwas dichter, aber leider ist auch hier, wie in Guinea-Bissau auch, bereits viel zerstört worden.
Von der einstigen Pracht des Regenwaldes ist nichts mehr ĂŒbrig, wenn dann vielleicht mal ein einzelner riesiger Baum, aber das war es auch schon. Die Natur ist tot! Alles ausgebeutet und zerstört.
Die Gegend um Boke ist voller Minen. Bauxit wird hier abgebaut. Nahezu keine Vögel und wilde Tiere sowieso nicht. Alles kaputt!


Das Handynetzwerk haben die Chinesen aufgebaut, sie behaupten dabei auf ihren Schildern, die sie hinterlassen, dass es sich um Entwicklungshilfe handelt.
In Gambia hatte ich mich mit einem Chinesen unterhalten, der als Ingenieur im Land war.
Der StraĂenbau in Gambia war auch dort laut ihm Entwicklungshilfe. Nun ja, man muss ja nicht immer alles glauben was man gesagt bekommt.

Spuren von China findet man immer wieder, ich habe sogar mehrfach Leute erlebt, die mich gefragt haben, ob ich Chinesin bin.


Die Strecke von Boke nach Sangaredi war geteert und wirklich angenehm zu fahren. Ăberall nette Leute. Guinea machte richtig SpaĂ. Keine endlosen Diskussionen, kein Mann fragte mich, ob ich ihn heiraten möchte oder ob ich Geld gebe.







Eine Nacht schlief ich nicht alleine in einer der vielen Schulen. Im Klassenraum nebenan schliefen Bauarbeiter, die an der StraĂe arbeiteten. Sie kamen aus Sierra Leone.
WÀhrend ich im Zelt und auf meiner 100 Euro teuren Isomatte schlief, lagen sie, ohne zu meckern, auf den kleinen harten KinderbÀnken ohne Moskitonetz.
Mir war in dem Moment wieder einmal bewusst, in was fĂŒr einem Luxus ich lebe, obwohl ich nur ein paar Taschen besitze.


In Sangaredi durfte ich zwei NĂ€chte auf dem KirchengelĂ€nde schlafen. Wie immer versuche ich in solchen Momenten ein guter Gast zu sein und somit nahm ich an all den kirchlichen AktivitĂ€ten teil und hatte dabei sogar das VergnĂŒgen ein Deutsches Weihnachtslied vorzutragen.
Mir war nÀmlich kein anderes christliches Lied auf die Schnelle eingefallen, gemerkt hat es sowieso niemand.




Der Gottesdienst am Sonntag war voller Menschen. Links die Frauen, rechts die MĂ€nner. Hier wird gesungen und geklatscht und es geht deutlich lockerer zu, als in unseren Gottesdiensten, wie mit allem bisher in Afrika.
Die lockere Lebensweise gefĂ€llt mir gut, auch wenn sie natĂŒrlich die teils negativen Begleiterscheinungen mit sich bringt, denn der MĂŒll und der Dreck ging mir mittlerweile extrem auf die Nerven.
Zum Gottesdienst waren die Leute alle sehr fein angezogen, was mir wiederum total peinlich war, da meine Klamotten wieder einmal nicht die Besten waren. Doch zum GlĂŒck hatte ich die Möglichkeit gehabt sie am Tag zuvor zu waschen.







Von Sangaredi aus ging es so richtig in die Pampa. Eine abgelegene Piste in Richtung Fouta Djalon, in die Berge Guineas. Der Regen wurde immer intensiver und somit die StraĂen immer schlechter.
Eine Nacht durfte ich bei Leuten in der KĂŒche schlafen, als drauĂen fast die Welt unterging. Ein Gewitter jagte das andere und ich war schwer beeindruckt, dass das Strohdach wirklich dicht war.


Was mich in Guinea sehr ĂŒberrascht hat, war, wie distanziert und auch respektvoll die Menschen waren. Ich hatte somit meine NĂ€chte immer fĂŒr mich alleine, wie in Guinea-Bissau auch und konnte in Ruhe schlafen, ohne dass Kinder stĂ€ndig ums Zelt rannten und schauten, was ich machte.









In dieser Gegend gibt es deutlich weniger Hinterlassenschaften irgendwelcher Hilfsorganisationen. Die Leute leben zudem noch deutlich abgeschiedener als etwa in Gambia oder Senegal. Das fĂŒhrt dazu, dass sie es wirklich nicht gewohnt sind, eine WeiĂe zu treffen.
Es gab daher mehrere Situationen, in denen Kinder schreiend vor mir wegliefen. Ein Junge hatte jede Menge Holz gesammelt und balancierte es auf seinem Kopf nach Hause. Als er mich sah, schmiss er das Holz vom Kopf und rannte querfeldein um sein Leben.
Bei einer anderen Szene waren vier Kinder auf dem Feld. Drei davon standen in einer Gruppe zusammen, der eine etwas weiter weg. Die Gruppe fing zuerst an zu schreien und wegzurennen und der arme Junge, der im Abseits stand, schrie schon bald wie am SpieĂ und rannte zu den anderen Kindern.
Ich sah die TrĂ€nen, die vor Angst liefen und mir tat es einfach nur leid, konnte aber leider nichts machen, auĂer schnell weiter radeln.






Mopeds sind hier die Taxis in dieser abgeschiedenen Welt. Ab und an kommt ein Auto, aber selten. Mopedfahrer haben den absolut nervigen Drang immer genau dann zu hupen, wenn sie auf meiner Höhe sind. Genau in mein Ohr. Jedes Moped, jeden Tag, immer wieder das gleiche Spiel.








Ich sah von weiten einen an Albinismus leidenden kleinen Jungen. Die Sonne war an diesem Tag ausnahmsweise mal zu sehen und der Junge lief mit dem erhobenen Arm durchs Dorf, um seine Augen zu schĂŒtzen. Es muss ihn wahnsinnig geblendet haben.
Neben ihm stand ein Mann mit einer Baseballkappe. Ich kaufte ihm die Kappe ab und gab sie dem Jungen und versuchte ihm klar zu machen, dass er die ab sofort tragen soll. Seine Haut war in einem katastrophalen Zustand. Er trug ein T-Shirt und kurze Hosen.
In diesem abgelegenen Ort mit dem Namen Missira gab es ein durch deutsche Entwicklungshilfe entstandenes Kulturzentrum. Ich versuchte den SchlĂŒssel fĂŒr das GebĂ€ude ausfindig zu machen, war aber erfolglos, da keiner wusste, wo er war. Ich fand aber einen Ăbernachtungsplatz bei der Polizei.










Der Polizist half mir, die Eltern des Albino-Jungen zu finden und er bestellte sie zu einer Unterhaltung ein. Interessant war, dass alle pĂŒnktlich und zahlreich eingetroffen waren, ich hatte nĂ€mlich verkĂŒndet, dass ich dem Jungen gerne lange Kleidung kaufen möchte, um ihn vor der Sonne zu schĂŒtzen.
Freunde von mir haben einen Jungen, der ebenso an Albinismus leidet und von daher war ich bei dem Thema etwas sensibilisiert und versuchte herauszubekommen, ob der Junge eine richtige Brille braucht oder ob eine Sonnenbrille ausreichte.
Leider konnte ich in dieser abgelegenen Gegend nichts kaufen, sonst hĂ€tte ich das natĂŒrlich selber gemacht. Die angefragten Preise fĂŒr Sonnenbrille, evtl. Arztkosten, zudem langĂ€rmlige Kleidung uferten dann irgendwann aus.
Ich möchte den Menschen hier nun wirklich nicht unrecht tun, es kann auch an der VerstĂ€ndigung gelegen haben, aber es machte den Anschein, dass sie dachten je höher wir die Kosten ansetzen, desto mehr Geld bekommen wir von der weiĂen Frau.
Ich wollte dem Jungen wirklich helfen, doch je lĂ€nger wir diskutierten, desto mehr hatte ich ein ungutes GefĂŒhl.



Ich kam mir auch so lehrerhaft vor, als hĂ€tte ich kleine Kinder vor mir, die zu mir aufschauten. Ich mag so etwas nicht, ich möchte mit den Menschen auf Augenhöhe stehen, doch oftmals ist das hier nicht möglich und einfach auch extrem schwierig, wegen des niedrigen Bildungsniveaus und der fĂŒr mich fremden Kultur.
Zudem bin ich keiner von ihnen und sie haben innerlich Komplexe, das spĂŒre ich immer wieder.
Sind das wirklich noch immer die Hinterlassenschaften der Kolonialherren, weshalb viele Afrikaner zu uns aufschauen? Oder ist es der Respekt vor einem angeblich reichen Menschen, der oder die es anscheinend zu mehr gebracht hat, als sie selber?
Sie schauen nÀmlich auch zu reichen Afrikanern auf, jeder der in ihren Augen Geld hat, ist angeblich etwas Besseres.
Die Frage war nun, wenn ich diesen Leuten jetzt Geld gebe, bekommt der Junge dann wirklich was er fĂŒr seine Gesundheit braucht? Oder wandert das Geld in irgendwelche alltĂ€glichen Dinge?
Wird der nĂ€chste WeiĂe nun angebettelt und der Albino-Junge vorgeschickt um Geld zu erfragen? Letzteres in dem Fall eher nicht, denn in diese Gegend kommt nahezu nie jemand vorbei.
Am Ende wusste ich es nicht und es war mir in dem Fall auch egal. Ich hoffe die Eltern haben den Ernst der Lage des Jungen verstanden und das fĂŒr unsere VerhĂ€ltnisse sehr wenige Geld, was ich ihnen gegeben habe wird gut eingesetzt.
Eigentlich ist es lĂ€cherlich, es hier ĂŒberhaupt zu erwĂ€hnen, aber es zeigt die Zerrissenheit und die Problematik, mit der ich hier stĂ€ndig konfrontiert werde.







Es blutet mir innerlich immer wieder das Herz und ich wĂŒrde gerne helfen, vor allem auch die Leute dazu animieren, ihr Leben etwas zu verbessern, aber es prallen hier so viele Probleme auf einen ein, dass auch ich keine Lösung habe, wie so viele andere vor mir auch nicht.
Im Prinzip ist es ja auch die Sicht einer Westlerin, denn fraglich ist ja auch, ob meine Gedanken richtig sind, indem ich sage, dass sie ihr Leben verbessern sollen? Was verbessern? Den Wohlstand und mit ihm die daraus resultierenden Probleme?
Ich sehe ja jeden Tag auch immer wieder die guten Seiten in Afrika. Die oft fröhlichen und meist sehr freundlichen Menschen sind fĂŒr mich etwas ganz Besonderes.
Ist das nicht das, wonach der Westen strebt? Nach GlĂŒck und Zufriedenheit? Doch sind diese Menschen hier wirklich zufriedener?
WĂŒrde es die Freundlichkeit in Westafrika nicht geben, hĂ€tte ich sicherlich schon lĂ€ngst das Handtuch geschmissen, denn eine Kaffeefahrt ist das hier keine.








Ich fĂŒhlte mich in Guinea wohl. Trotz all der widrigen UmstĂ€nde hat mir Guinea immer wieder tolle Stunden geschenkt. Einfach war es nicht, aber einfach geht in Westafrika auch nicht, das habe ich mittlerweile verstanden.
Der Regen fing an richtig zu nerven. Nichts trocknete mehr. Meine Sachen fingen an ekelhaft zu stinken. Meine Klamotten zog ich am nÀchsten Morgen genauso patschnass wieder an wie ich sie abends hingehÀngt hatte. Meine Isomatte stank bestialisch, wie vieles andere auch.







Mein Zelt hatte mittlerweile so sehr im Sand und Dreck gelitten, dass ich bereits vor einiger Zeit den allerletzten meiner acht Ersatz-ReiĂverschluss-Schuhe hatte einnĂ€hen mĂŒssen. Nun half nur noch âKonrads-Spezialkleberâ (Wer Pippi Langstrumpfs Geschichten kennt, weiĂ was ich meine).
Ich klebte also meinen unteren ReiĂverschluss komplett zu, um den Moskitos den Weg nach innen zu versperren, doch leider verbarrikadierte ich damit nicht nur den Plagegeistern den Eingang, sondern auch mir selber und musste somit von nun an akrobatische Verrenkungen leisten, um auch weiterhin ins Zelt zu kommen.
Ich finde es von Firmen ja immer wieder eine Frechheit, dass sie teure Produkte vertreiben, die ganz spezielle Teile verbaut haben, die man nur bei der einen einzigen Firma bekommt und nirgendswo sonst. Wirklich sehr hilfreich im Busch in Afrika.






Der Weg wurde immer schlechter. Mehr und mehr ausgewaschen, teils richtig steile Wege, aber einfach auch wunderschön. Es hatte was von <<am Ende der Welt unterwegs sein>>, denn es gab hier wirklich nahezu nichts, auĂer viele freundliche Leute.
Abgeholzte FlĂ€chen, auch hier eine tote Landschaft, keine Vögel. DafĂŒr Ameisen in allen GröĂen und Formen. Es gab hier so groĂe Ameisen, dass ich sie, wenn es nachts im Zelt ausnahmsweise einmal ruhig war, habe laufen hören können. VerrĂŒckt, ich weiĂ, aber so war es.


Die Decken in den Schulen waren alle verschimmelt. Die DĂ€cher sind undicht und die Decken aus Spanplatten gefertigt. Den beiĂenden Schimmelgeruch kannte ich mittlerweile gut.
An den Decken nisten zudem groĂe Insekten. Die FledermĂ€use hatte ich ja schon erwĂ€hnt. Oftmals haben die Klassenzimmer keine betonierten Böden, AmeisenstraĂen beleben den Raum.
Was mich ganz besonders wunderte waren die zurĂŒckgelassenen Taschen, denn es ist Ferienzeit, hier kommt monatelang niemand mehr ins Klassenzimmer. MĂŒll und Zigarettenstummel lagen ĂŒberall verstreut.




Die Schulen werden durch Entwicklungshilfe bezahlt. Sie sind also am Anfang in einem guten Zustand, warum aber verkommen sie innerhalb weniger Jahre?
Sehen und erleben die Menschen das hier anders? Was ist der Grund, warum Menschen hier so ohne weiteres im Dreck leben können, ohne es Àndern zu wollen?
Die Frage ist zudem auch, warum Entwicklungshelfer veranlassen, Spanplatten als Decken zu verbauen, wenn sie wissen, wie oft es hier regnet und die DĂ€cher nicht dicht sind. Man muss wohl auch nicht immer alles verstehen.
Was ich auch nicht verstehe ist, warum man Kindern das Rechnen auf Französisch beibringt? Warum dĂŒrfen sie nicht ihre eigene Sprache im Unterricht nutzen, damit sie wenigstens verstehen, was der Lehrer ihnen sagt? Auf jeder Tafel war alles auf Französisch geschrieben.
Sicherlich gibt es fĂŒr einige der Sprachen vor Ort keine Schrift und wahrscheinlich spricht im Dorf nicht jeder die gleiche Sprache, trotzdem wĂŒrde ich behaupten wollen, dass ein Lehrer mit seiner Muttersprache verbal mehr vermitteln kann, als mit Französisch an der Tafel, dass die Kinder kaum verstehen.





Angehörige des Pular Volkstammes waren auch hier anzutreffen. Seit Senegal treffe ich sie immer wieder. Allerdings waren Susuâs in dieser Gegend der dominierendere Volksstamm.





Was ich immer wieder lustig finde, ist ihre laute âAaaeeeehhhâ Ausdrucksform, wenn sie ĂŒber irgendetwas ĂŒberrascht sind.
Wenn Einheimische mich fragen, wohin ich möchte und ich nenne ihnen dann den nĂ€chsten Ort, der vielleicht 50 Kilometer weit weg ist, dann schauen sie mich an und deuten auf das Fahrrad und fragen âMit diesem Rad?â
Wenn ich nicke, kommt keine Sekunde spĂ€ter ein âAaaaeeeehhhhâ? So, dass der ganze Ort Bescheid weiĂ, dass die WeiĂe gerade was ganz Seltsames gesagt hat.
Auch sonst sind die Leute sehr laut, wenn sie miteinander reden. Sie diskutieren und streiten viel. Sowohl die Frauen als auch die MĂ€nner.









Kurz vor der angeblichen HauptstraĂe und dem Abzweig Richtung Teleme erhoffte ich mir eine bessere StraĂe, doch es blieb bei der Hoffnung, denn die StraĂe war weiterhin in einem katastrophalen Zustand, obwohl sie mittlerweile eine Nummer hatte.
Es regnete und regnete und hörte nicht mehr auf. Gewitter, Starkregen und immer wieder Matsch oder tiefe PfĂŒtzen. In die Ortlieb Taschen regnete es mittlerweile rein. Ich wunderte mich auch, dass mein Laptop noch lebte. Meine Bikepacking Taschen sind zudem alle undicht und somit war auch da alles nass und nichts wurde wieder trocken.
Es fing an zu nerven und ich hatte zwischendurch wirklich die Nase gestrichen voll. Dazu kamen die immer wieder gleichen Probleme. Kein gesundes Essen, keine Unterhaltungen, kein Komfort, kein nix.
Eine Krise kam daher ins Rollen und ich merkte, wie ich meine Zeit hier in Westafrika anfing in Frage zu stellen.
Ăber WhatsApp holte ich mir immer wieder gedanklich UnterstĂŒtzung von anderen Solo-Radlern denen es Ă€hnlich erging. Das hilft zwischendurch immer wieder sehr, allerdings zieht es einen dann auch noch weiter runter, wenn man zu hören bekommt, dass es drei LĂ€nder weiter noch immer nicht besser geworden ist.










Patschnass und voller Dreck traf ich in Teleme ein. Ein kleiner Ort umgeben von vielen HĂŒgeln und schöner Landschaft. Ich mochte den Ort auf Anhieb, wobei die Leute hier sehr zurĂŒckhaltend waren.
So richtig warm wurde ich mit ihnen nicht. AuĂer mit den zwei Automechaniker-Jungs, die den ganzen Tag schufteten. Sie arbeiteten am meisten und waren die fröhlichsten.


Ich ĂŒbernachtete in einem kleinen GĂ€stehaus. Wasser stand in einem groĂen Fass bereit. Strom ging nur, wenn der Generator angeschmissen wurde.
Wenn die Sonne wenigstens fĂŒr 10 Minuten zum Vorschein kam, versuchte ich, meine Kleidung trocken zu bekommen, oftmals vergeblich, weil der nĂ€chste Schauer sofort wieder die nĂ€chsten wahnsinns Wassermassen vom Himmel schickte.
In jeder Unterkunft hat es immer wieder die gleichen Probleme. Ob das in der Schule ist oder in kleinen GĂ€stehĂ€usern. Erstens wo ist der SchlĂŒssel zu dem Zimmer und wenn der gefunden wurde, wie bekommt man nun die TĂŒre auf?
Es gibt selten eine TĂŒre, die man vernĂŒnftig aufschlieĂen kann. Doch Ăl wirkt wie so oft Wunder und verblĂŒfft zudem Einheimische ?








Manchmal waren die Leute skeptisch, wenn ich fotografiert habe. âBist Du ein Spion?â fragten sie mich immer wieder.
Die Menschen waren toll gekleidet, der Markt in Teleme voller Leben. Ich hÀtte gerne mehr fotografiert, aber oftmals wollten die Leute es nicht und das respektiere ich.











Mangels Strom findet man in vielen Orten eine Handyladestation. Oftmals in der Hand von jungen MĂ€nnern, die per Dieselgeneratoren die Handys des ganzen Ortes laden.
Der Generator lĂ€uft den ganzen Tag, die Abgase verpesten die Luft und die Jungs sitzen direkt daneben. Genau wie die VerkĂ€ufer den ganzen Tag am StraĂenrand sitzen und die Dieselabgase der LKWâs einatmen. Jeden Tag aufs Neue.


Die Einfahrt nach Kindia war dann der absolute Super-Regen-Gau. Es regnete so heftig, dass die Wassermassen sturzflutartig die StraĂe runtergeschossen kamen, es war schon fast gruselig.
Die GroĂstadt Kindia brachte mich wieder auf die TeerstraĂe. Hier machte ich Pause. Ich wollte wenigstens fĂŒr kurze Zeit dem ewigen Regen entkommen und nistete mich fĂŒr ein paar Tage in einem Zimmer ein.
Abends entdeckte ich in einem kleinen Restaurant eine weiĂe Frau, die erste weiĂe Person seit mehr als vier Wochen.
Ich brannte förmlich darauf mich mit ihr zu unterhalten, doch leider hatte die Dame, die als Deutsche Entwicklungshelferin in Guinea im Einsatz ist, nur etwa zehn Minuten Zeit.
FĂŒnf Minuten gingen dabei fĂŒr die Bezahlung ihrer Rechnung drauf.
Es tat schon fast weh, als sie sich verabschiedete und mit ihren Afrikanischen Kollegen ins Auto stieg. Ich glaube sie hatte keine Ahnung wie sehr gerne ich mich lÀnger mit ihr unterhalten hÀtte.
Sie war die erste Deutsche seit Mauretanien. Ganze vier Monate hatte ich kein Deutsch mehr gesprochen.

An einem Morgen wachte ich auf und das ganze Zimmer war voller fliegenden Riesenameisen. Eine ganze Invasion. Ăberall, auf dem ganzen HotelgelĂ€nde â zigTausende.
Bis zur Grenze war es nicht mehr weit. Das $100 teure Visum fĂŒr Sierra Leone hatte ich mir online besorgt, daher musste ich nicht nach Conakry, der Hauptstadt Guineas.
Die Grenze Madina-Oula (Route) war sehr abgelegen. Die StraĂen einfach zu schlecht, um dass viele Autos dort entlang fahren wĂŒrden.
Die netten Grenzpolizisten wĂŒnschten mir wieder einmal eine schöne Weiterfahrt.
âBon Voyage Madameâ.
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Habe gerade Deinen AfrikaBlog entdeckt. WuĂte garnicht, daĂ Du wieder unterwegs bist.
Da drehst Du wieder ein groĂes Rad. Hut ab !!! Als weitgereister Radler kann ich alles sehr gut nachempfinden. Deinen Blog und deine Gedanken zu den LĂ€ndern finde ich Klasse – differenziert und nachdenkenswert.
Wenn ich 30 Jahre jĂŒnger wĂ€re…
Alles Gute fĂŒr die nĂ€chsten Wochen und Monate
Pit
Lieben DANK lieber Pit……!!!
Dir liebe Gruesse aus Afrika….Heike
Hallo Heike,
Chapeau vor deiner Leistung. Wieder mal ein toller ungeschönter Blick auf einen Kontinent der uns, von hier, so fremd erscheint und so weit weg.
Du bist schon ein Teil davon geworden. KĂ€mpfst jeden Tag gegen die Widrigkeiten dieses Landes. Das Klima, die fremden Menschen. Das ist nicht leicht. Ich wĂŒnsche dir weiterhin viel Kraft um deine Reise weiter zu fĂŒhren.
LG Benno
Danke lieber Benno, fĂŒr Dein dickes Lob und die lieben WĂŒnsche….
LG Heike
Danke wieder einmal fĂŒr die grandiosen Bilder und meinen Respekt fĂŒr dein Durchhaltevermögen hab ich dir ja schon öfter bekundet.
đ DANKE đ
Liebe Heike
Irgendwie siehst du auf diesen Bildern sehr zufrieden und entspannt aus, trotz aller Widrigkeiten. Wenn ich mir vorstelle, wie lange du schon unterwegs bist mit allen Auseinandersetzungen und diesem Wetter!
Einmal mehr einen riesigen Dank fĂŒr deine Berichte und wie immer prĂ€chtigen Fotos, fĂŒrs mitreisen können!
Alles Gute
Ursi
Herzlichen DANK liebe Ursi!
LG Heike
Hallo Heike, ich finde es ganz bewundernswert was du da leistest. ich war viele Jahre in Afrika unterwegs und kann nachvollziehen was du mitmachst. und doch beneide ich dich ein wenig ,das ich nicht dabei bin. Weiter viel Mut und Kraft, es lohnt sich. Solche Erlebnisse vergisst man nie. Liebe GrĂŒĂe Gottfried
Lieben DANK Gottfried….
LG Heike
Un placer leer tu relato. Sobre todo tu mirada del mundo, una observadora. Gracias por ser como una ventana que muestra esa realidad a otras personas que estamos lejos.
Buen viaje!
Muchas gracias Ivan đ
Cuidate!
Heike
Hallo Heike ,
viele GrĂŒĂe aus dem kalten Deutschland und vielen Dank das Du uns an deinen EindrĂŒcken und Gedanken teilhaben lĂ€Ăt . das war wieder ein toller Bericht mit interessanten Gedanken und Bildern . weiterhin alles gute fĂŒr dich .
Viele GrĂŒĂe vom Klaus
Lieber KLaus, vielen Dank fuer deine immer wieder positiven Kommentaren…..
Lieben DANK…..Heike
Hallo Heike,
ich lese immer auch gern deine Betrachtungen zu sozialen Themen. Die nassen dirt roads sehen so aus dass man meint das muss massenweise an den reifen kleben. Verwendest du mĂŒcken repellant DEET oder so?
Hallo Dieter,
ein GlĂŒck klebt hier nichts, Lehmpisten hat es hier nur sehr selten, das hat riesen Vorteile.
Nein ich nutze gar kein Spray. Ich ziehe in Moskito-verseuchten Gegenden zur DÀmmerung meine Regenklamotten an, da können die Biester nicht durchstechen.
LG Heike
Hello Heike,
I find your journey fascinating! I study your excellent photos and try to place myself in your shoes – I ponder over the reality of life in that part of the world. I find it hard to draw any conclusions – just trying to absorb what you are seeing and experiencing.
Although I now live in a nice bubble in Wisconsin, USA, I did spend some time working in southern India and got out into the rural areas – back in the early ’90s – so I have some appreciation of the rigors of your journey. My cycle touring has only been in Europe and the US – but again my cycling experience makes me stand in awe of your toughness!
So, in those difficult times, keep in mind there are some old-timers like me who greatly appreciate the „window to the world“ that you’re providing. Best Wishes!
Hi David, thanks for your lovely feedback – appreciate your big compliments.
More „Windows to the world“ are coming up – stay tuned…
By the way – you commented on the German article….
Best greetings to the nice bubble đ
Heike
Liebe Heike, vielen Dank fuer deine eindruecklichen Berichte und Fotos. Falls dich deine Reise auch in den Norden Namibias fuehrt, bist du herzlich eingeladen, dich ein paar Tage bei uns zu erholen. Wir leben seit anfangs 2019 hier in Rundu. Ein sauberes Zimmer und eine Dusche wartet auf dich.
Liebe Gruesse Rahel & Armin
Liebe Rahel & Armin,
prima, herzlichen DANK fĂŒr’s super Angebot – ich werde mir Rundu auf meiner Karte markieren…..dauert noch ein wenig bis ich da bin đ Freu mich!
LG Heike
Lieb Heike,
mit Spannung erwartet und wie immer nicht enttÀuscht. Einfach super!!! Tolle Bilder!!!
Deine Gedanken zu Hilfegedanken kenne ich. Und natĂŒrlich ist es nicht leicht. Helfe ich jetzt, helfe ich jetzt nicht? Wollen die mich betrĂŒgen? FĂŒr was werden sie das Geld verwenden? 1000 Euro fĂŒr ein KochgerĂ€t? Dreht die Menschheit völlig durch?
Sehr einfĂŒhlsamer Bericht. Danke!
LG, Wi
Lieber Wilfried,
ich danke Dir đ
Ganz lieben DANK fĂŒr Deine unterstĂŒtzenden Worte!
Alles Gute, Heike
Liebe Heike,
ich liebe deinen Blog und freue mich ĂŒber jeden neuen Eintrag. Neben deinen Artikeln, die ehrlicherweise manchmal mehr erklĂ€ren, wie die Welt tickt, als die Schule oder die Nachrichten, hĂ€tte ich noch eine Idee: Warum bringst du nicht entweder mal ein Buch ĂŒber deine Erlebnisse oder aber einen Kalender mit deinen wunderschönen Bildern raus?
Ich wĂŒrde es kaufen đ
Weiterhin alles Gute auf deinen Reisen und take care!
Ina
Liebe Ina, ganz lieben Dank fuer dein dickes Lob!
Kalender hatte ich mir natuerlich auch schon ueberlegt. Das Problem ist der Versand, ich bin nicht zu Hause und kann die Organisation nicht mit gutem Gewissen an jemanden zu Hause abtreten.
Buch ist soweit ich bisher weiss eine riesen Arbeit aber miserabler Verdienst.
Mein Blog ist derzeit mein Buch. Wenn jeder Leser 10 Euro spenden wuerde, also der gleiche Betrag wie fuer ein Buch. waere ich viel besser dran đ leider passiert das aber nicht….
Danke fuer deine Gedanken. LG Heike
Hallo Heike,
habe einmal mehr einen deiner Berichte gerne gelesen. Ganz groĂes Kino. Klasse. Auch die Emotionen. Voll und ganz nachvollziehbar (sofern das geht). Immer wieder erstaunlich: hier in D bekennt sich ein Viertel der Wahlbevölkerung eines Bundeslandes offen zu Fremdenfeindlichkeit und was erlebst du? Lese ich es richtig, das absolute Gegenteil. Erging mir wĂ€hrend eines radelhaften Sommers nicht anders, auch wenn es „nur“ durch Teile Osteuropas ging. Irgendwie drehen die Menschen hierzulande am Rad. Leider am falschen.
WĂŒnsche dir weiterhin nur das Beste, noch viele positive EindrĂŒcke und das die Klamotten auch mal wieder trocknen und der Gestank verfliegt.
Herzlichst
Dirk
Danke lieber Dirk,
ich sage es ja immer, die Menschen sind weltweit zu 99% absolut super.
Es ist traurig, dass Afrikaner so einen schlechten Ruf haben.
Danke fuer deine Wuensche, LG Heike
GrĂŒĂ dich Heike,
ich hab grad dinen Bericht von Guinea gelesen,natĂŒrlich wieder sehr beeindruckend, wie alle anderen auch schon waren,
Eine kleine Frage: Es war Regenzeit, du schreibst, alles von dir war nass. Aber die vielen Frauen, die du fotographiert hast, tragen meist saubere, trockene Kleidung. Wie gelingt das ?
Liebe Helgard,
Danke…wie die Menschen so saubere Kleidung tragen koennen ist fuer mich auch immer wieder beeindruckend….ich weiss nicht wie das geht.
Trocken, erstens hat es Anfangs deutlich weniger geregnet und erst in der zweiten Haelfte meiner Zeit dort mehr, im stroemenden Regen habe ich zum Schutze der Kamera dann nahezu nicht mehr fotografiert und zweitens haben die Leute bessere Moeglixhkeiten als ich die Sachen zu trocknen….
LG Heike
Liebe Heike,Als erstens möchte ich dir ein gutes neues Jahr wĂŒnschen.wirklich wieder tolle Photos die dir bleiben, mit diesem Regen ist es sicher nicht immer gemĂŒtlich, doch dafĂŒr musst du nicht frieren, wie ich momentan auf dem Velo in der Schweiz,und ich bin am vorbereiten fĂŒr meine Velotour im Februar durch Marocco,könntest du mir ein paar Zeilen schreiben ob ich dann auch friere dort und wann du das letzte mal deine Schwalbe Mondial ausgewechselt hast, wĂŒrde mich sehr freuen.Mit besten wĂŒnschen Walter.
Hallo Walter, danke, Dir auch.
Ob du frieren wirst hĂ€ngt ganz davon ab wo du unterwegs bist. Im Gebirge ist es kalt – die NĂ€chte in der WĂŒste auch, aber weniger tragisch.
Schwalbe Mondials halten mindestens 15.000 KM.
Hier noch mein Marokko Info Artikel: https://pushbikegirl.com/marokko-mit-dem-fahrrad-als-frau-alleine-tipps-zur-planung-fuer-jedermann/
Viel Spass…..Marokko ist genial. LG Heike
Liebe Heike,
vielen fĂŒr deine schöne Karte. Komm gut ins neue Jahr und weiterhin viele schöne Erlebnisse auf deiner Reise. Ich hoffe, dass ich es auch Mal wieder schaffe wenigstens fĂŒr 2-3 Monate eine Auszeit zum Radeln zu nehmen.
Liebe GrĂŒĂe,
Bernhard
Auch Dir lieber Bernhard, alles Gute fĂŒrs neue Jahr….
Freut mich, dass die Karte angekommen ist….
LG und gute Zeit, Heike
Hallo Heike,
ich habe selbst ca. 120 LÀnder mit öffentlichen Verkehrsmittel,unteranderem auch ca. 1 Jahr in Afrika!
Aber du mit dem Fahrrad,das ist noch viel abenteuerlicher!
Mein vollster Respekt!
Und Deine Photos sind die besten,die ich bisher gesehen habe!
Ăbrigens sind wir auch ĂŒber FB befreundet.
Weiterhin alles Gute
Frank
Lieben DANK Frank fuers dicke Lob!
LG Heike