Nr.77 USA – Der Westen der USA ist einfach sensationell

Feb 2, 2018 | Amerika, Blog, USA

Es fühlte sich an wie heim kommen, auch wenn das eigentliche heim kommen noch bevorstand. Ich freute mich riesig auf meine Natur zudem auf die freundlichen Amerikaner und war einfach nur happy wieder hier zu sein.

Der Westen der USA ist für mich auch weiterhin mit die genialste Outdoor Spielwiese der Welt.

Rick und Pat empfingen mich in Portland wie eine langjährige Freundin, obwohl ich beim letzten Mal nur einen einzigen Tag hier übernachtet hatte.

Mit Rick ging ich angeln. So richtig angeln. Profi angeln. Mit Boot und jeder Menge Technik. Allerdings war Aufwand und Nutzen nicht wirklich in Einklang zu bringen, bedenkt man, dass wir am Ende nur drei Fische gefangen hatten und dafür den halben Tag unterwegs waren. Aber was solls es war ein mega Spaß.

Ich verkaufte meinen hinteren Gepäckträger und besorgte mir neue Reifen. Zudem hatte ich Glück und bekam bei REI (der Ami Outdoorladen schlechthin) im Ausverkauf ein leichteres Zelt, so dass ich von nun an richtig Bikepacken konnte.

Auch wollte ich in meiner für mich so titulierten Pausenzeit viel wandern gehen. Regen und Kälte hatte ich die nächsten Monate nicht zu befürchten und somit konnte es ein Ultra-Light Zelt sein.

Meinen Laptop sowie zig andere Ausrüstungsgegenstände ließ ich bei Pat und Rick zurück und bekam die Sachen zu einem späteren Zeitpunkt wieder zugeschickt.

Da ich wieder einmal einen Trail auf dem Programm hatte, nämlich den Oregon Timber Trail, wollte ich mit so wenig Gepäck wie möglich losziehen, denn der Trail war kein Zuckerschlecken.

Der Timber Trail macht seinem Namen alle Ehre – Wald und Wald und noch mehr Wald. Zudem single trails und Höhenmeter ohne Ende. Richtig schön war es hier.

Das wichtigste war allerdings, dass ich endlich wieder im Zelt schlafen konnte, endlich hatte ich wieder meine Ruhe und endlich gehörte die Welt mir wieder ganz alleine. Städte sind für mich einfach so extrem beklemmend, hier in der Wildnis bin ich frei und kann tun und lassen wie es mir gerade passt. Es war einfach herrlich hier draußen, wie immer in der Natur.

Bereits nach ein paar Tagen ging es mir wieder richtig gut. Ein Aufatmen war das – ein Gefühl von Geborgenheit und Zugehörigkeit überkam mich immer wieder. Ich war wieder akzeptiert und verstanden, wenn ich mit Leuten sprach die ich traf. Ich fühlte mich wieder pudelwohl und ja ich fühlte mich schon fast als wäre ich zu Hause.

Zudem war ich froh aus der permanenten Hitze heraus zu sein und wusste es war absolut richtig gewesen Mittelamerika verlassen zu haben.

Leider gab es ein striktes Feuerverbot und somit konnte ich also keines meiner geliebten Lagerfeuer genießen, auch meinen Hobo Kocher nutzte ich nicht, sondern hatte mir eine Gaskartusche besorgt um meine „leckeren“ Gerichte zu kochen.

Erdnussbutter war diesmal an Bord. Ich brauchte auf dem Trail gut Kalorien. Zudem natürlich wie immer Linsen und Reis. Aber auch Pasta, Ingwer, Datteln, Knoblauch und Thunfisch. Dann noch Schokoladenpulver und Haferflocken. Wie so oft halt.

Der Oregon Timber Trail ist eigentlich von Süd nach Nord ausgelegt, ich nahm ihn aber andersherum unter die Räder und musste dadurch das eine oder andere Mal einiges schieben. Aber das war mir völlig egal, ich hatte ja Zeit, alle Zeit der Welt und genoss den Wald und die tollen Aussichten ohne Ende.

Wie immer auf solchen Trails kommt man alle paar Tage in einem kleinen Ort vorbei um Essen einkaufen zu können und im Gegensatz zu anderen Gegenden in den USA, gab es hier entlang des Trails immer wieder gute Einkaufsmöglichkeiten, also nicht nur Chips, Schokolade und Cola sondern auch richtig vernünftiges Essen.

Mt. Hood, einer der vielen Vulkane in der Cascade Range ist wirklich dramatisch schön und vor allem ewig weit sichtbar. Leider war durch die vielen Brände die es derzeit hatte viel Rauch in der Luft und dadurch waren die anderen weiter entfernteren Vulkane nahezu nicht zu sehen.

In einem Dorf traf ich auf Deutsche. Ein Pärchen was seit Jahrzehnten immer wieder zu den Orten fährt in denen es die nächste Sonnenfinsternis zu bestaunen gibt. Überrascht über die Begegnung war ich froh nun alle Details die ich über das bevorstehende Naturereignis wissen musste von den beiden Experten erklärt bekommen zu haben.

Es waren nämlich nur noch 3 Tage bis zur Sonnenfinsternis 2017 und ich war bereits super nah dran, denn durch puren Zufall war ich gerade hier wo es passieren sollte. Um aber wirklich richtig in der totalen Finsternis zu sein, also in der sogenannten Zone, musste ich aber noch einige Kilometer und Höhenmeter hinter mich bringen und hatte da nicht so richtig Lust mich deswegen stressen zu lassen.

Doch die beiden überredeten mich von nun an Gas zu geben um dieses Naturereignis wirklich nicht zu verpassen, denn nur in der eigentlichen Zone kann man das Spektakel richtig erleben, alles andere wäre dagegen kalter Kaffee.

Am nächsten Abend, nachdem ich den ganzen Tag unterwegs war und wirklich richtig platt nach einer Zeltmöglichkeit Ausschau hielt, traf ich Bob & Dick (ich habe die richtigen Namen vergessen), die mich mit Freuden verpflegten. Auch sie, wie alle anderen Leute auch die ich traf, wollten natürlich die Sonnenfinsternis sehen.

Am Nachmittag vor dem Ereignis strampelte ich wie blöd durch den Wald um es auch wirklich bis zur Zone zu schaffen. Ein Glück ging es viel bergab. Die Single Trails waren schlichtweg genial.

„Bin ich schon in der Zone?“ fragte ich immer wieder, wenn ich Leute traf, doch entweder wussten die Leute es nicht oder ich war noch ein paar Meilen davon entfernt. Doch schlussendlich traf ich auf eine Gruppe, die überzeugt war, dass wir von nun an weit genug südlich waren. Sie hatten sich die Seite von der NASA aufgerufen und per GPS sich hierher navigieren lassen und somit gab es keine Gefahr mehr, dass ich irgendwas verpassen würde. Der totalen Sonnenfinsternis konnte somit nichts mehr im Wege stehen, obwohl wir uns am äußersten Rand des bevorstehenden Geschehens befanden.

James & Scott hatten ihre Motorräder und ihren Camper im Wald als Basis untergebracht und luden mich sofort zu Spaghetti Bolognese sowie zu einer Dusche ein. Sie selber sind bereits den PCT gelaufen, einer der drei langen Wanderwege in den USA. Man wandert auf dem PCT in 4-5 Monaten von Mexiko bis Kanada, sie hatten somit sofort Verständnis für meinen riesen Hunger den ich an diesem Abend hatte.

Und dann kam das Spektakel. Umgeben von lauter netten Amis begann der Zauber langsam aber sicher zu beginnen, denn es wurde zunehmend immer dunkler.

Ein ganz unnatürliches Licht, kein zartes wie kurz vor einem Sonnenuntergang, nein ein Licht was schon fast gespenstig war, weil es so total künstlich wirkte.

Vorher wurde mir erklärt, dass ein Schatten auftauchen wird, doch den sahen wir nicht. Auch hieß es die Vögel würden verstummen und die Tiere sich seltsam verhalten. Doch die anwesenden Hunde schien das nicht weiter zu stören. Außer dem seltsamen Licht und den total gespannten Leuten und der kleinen Party die wir da hatten, konnte ich nichts Besonderes feststellen. Wobei da natürlich der Schatten des Mondes war, der sich immer weiter vor die Sonne schob und den man mit den Sonnenfinsternis Brillen natürlich wunderbar beobachten konnte.

Doch dann ging es los…..

24 ultra kurze Sekunden lang, aber es waren wohl mit die sensationellsten 24 Sekunden meines Lebens. Wahnsinn war das. Ein Zauberwerk! Wir alle jubelten der Sonne zu und es hatte schon fast was von einer göttlichen Erscheinung. Etwas außerirdisch und spooky wie man wohl heute so sagen würde. Es war schlichtweg toll!

Noch Tage danach redeten alle die ich traf von diesem Ereignis und jeder hatte seine Version davon zu erzählen, denn jeder schien es anders erlebt zu haben.

Je südlicher ich auf dem Trail kam desto mehr Rauch war in der Luft – in Oregon brannte es an zig Stellen und der Dunst wurde immer dichter und die Luft immer schlechter.

Der berühmte 4279 Kilometer lange PCT Wanderweg, den ich immer mal wieder kreuzte wurde teils gesperrt, ebenso stellenweise meine Timber Trail Abschnitte.

Die Wanderer waren alle gut drauf. Viele von ihnen waren ziemlich abgemagert, aber sie hatten jede Menge zu erzählen. Dieses Jahr wäre die Schneeschmelze ein riesen Problem gewesen und ein paar Wanderer waren in der Sierra sogar ums Leben gekommen.

Ab und zu gab es die Trail Box, eine Box in die Wanderer oder Radfahrer Sachen zurück lassen die sie nicht mehr brauchen und andere sich einfach nehmen dürfen. Auch gibt es sogenannte Trail Angels, die an irgendwelchen schwarzen Brettern ihre Nummern hinterlassen und einen Fahrdienst anbieten, wenn die PCT Wanderer Essen oder sonstiges brauchen. Einfach super.

In Sisters wurde der Rauch dann so schlimm, dass ich erstmal 3 Tage Pause machte um zu sehen wie sich die Lage weiterentwickelt. Es wurde leider nur schlimmer und nicht besser und nachdem die Aussichten weiter südlich nicht besser waren und mein Trail teils durch gesperrtes Gebiet ging blieb mir nur der Abbruch.

Als es Asche regnete und schon fast die andere Straßenseite im Dunst verschwand wurde es Zeit zu verschwinden.

Ich trampte den kurzen Weg bis Bend und versuchte dort in der Nacht noch ein Platz für mein Zelt zu finden. Kurz vor Mitternacht hatte ich endlich einen ruhigen Ort entdeckt, inmitten eines Wohngebietes baute ich mein Zelt direkt hinter einer gemauerten Wand auf, die als Sichtschutz für jede Menge Abfallcontainer dort stand.

Die Matte hatte ich aufgeblasen, mein Rad im Gestrüpp versteckt und alles andere ebenso sortiert. Endlich die Augen zumachen und schlafen. Und was passiert? Die Sprinkleranlage ging an.

„Mann Heike, wie blöd bist Du eigentlich, schimpfte ich mit mir selber, wie lange tourst Du jetzt schon in den USA umher, Du kennst doch die Dinger mittlerweile! Die Amis und ihre blöden Sprinkleranlagen“ schimpfte ich vor mir her.

So ein toller Platz, kein Mensch hätte mich gesehen, keinen hätte ich gestört und am nächsten Morgen wäre ich wieder weg gewesen und niemand hätte gewusst und jemals gesehen, dass ich überhaupt hier übernachtet habe.

Fluchtartig verließ ich das Gestrüpp, stellte mein patschnasses Zelt auf dem Hof auf, versuchte den Schlafsack zu trocknen und packte anschließend alles wieder ein. Natürlich hörte der Sprinkler schon bald wieder auf, aber aus der Erfahrung heraus gehen die meistens nach ein oder zwei Stunden wieder kurz an und das Risiko wollte ich nicht eingehen.

Somit fuhr ich also mitten in der Nacht noch aus Bend wieder raus um mich wie geplant am nächsten Tag an die Straße zu stellen um nach Utah zu trampen. Es war meine Pausenzeit, ich wollte mir diesmal nur die Sahnestücke raussuchen und den Rest nicht mehr radeln. So ein bisschen hatte ich nämlich die Nase voll vom Radeln.

Nachts ist die Welt immer spannend. Es ist dann so schön ruhig und kaum Verkehr, selbst an den großen Straßen nicht. Es hat immer so ein bisschen was von Kind sein, wenn man sich irgendwo reinschleicht um nicht entdeckt zu werden. Ich mag das richtig gerne. Wie Versteck spielen und Streiche aushecken.

Ein paar Kilometer hinter den letzten Häusern von Bend, tauchte eine Kirche auf und Kirchen sind immer gute Orte zum Zelten. Ich ging aus dem Lichtkegel der angestrahlten Kirche in Richtung dunkle Nacht als jemand in einem extrem zornigen Ton mich anbrüllte.

„Hau ab Du Idiot“ schallt es aus dem Gebüsch heraus. Ich sah aber niemanden, doch er brüllte weiter „Verschwinde, lass mich in Ruhe“. Dann sah ich das Zelt und sagte kein Ton, ich wollte nicht, dass er an meiner Stimme erkennt, dass ich eine Frau bin.

Ich schlug mich also in die entgegengesetzte Richtung durch und machte auch keine Taschenlampe an, damit mich niemand sehen konnte und der Irre auch nicht wusste wo ich am Ende selber zelten werde.

Als ich morgens aufwachte war der Rauch noch dichter, mittlerweile war es schon richtig beängstigend. Wie immer hatte ich super geschlafen und hatte es ja nun nicht weit bis zur Hauptstraße. Keine 15 Minuten hielt ich meinen Daumen raus als das erste Auto hielt. Ein älterer Herr.

„Hallo ich bin Heike aus Deutschland und würde gerne nach Utah, natürlich fahren Sie sicherlich nicht dorthin, aber vielleicht zumindest in die Richtung“, stellte ich mich bei ihm vor.

Und wie der Zufall es will fuhr John tatsächlich nach Utah und nicht nur bis zur Staatsgrenze nein sogar genau dahin wo ich wollte, das waren 900 Meilen an einem Stück. Mega genial dachte ich nur und hatte auch den Eindruck, dass John ein dufter Typ sei.

Trampen ist hier im abgelegenen Westen der USA kein Problem. Die Amis mit ihren riesen Amischlitten haben für so ein Fahrrad immer Platz auf der Ladefläche und sind zudem auch total unkomplizierte Leute. Auch wenn ich hier jetzt niemanden zum trampen animieren möchte, das muss jeder selber wissen inwiefern er sich damit wohlfühlt, aber ich hatte ein gutes Gefühl dabei.

John war super. Sein Hund Radar ebenso.

Über seinen Sohn erfuhren wir, dass keine Stunde nachdem wir aus Bend weg sind, die Straße wegen einem neu entfachten Feuer geschlossen wurde. Uns begleitete bis zur Stadt Burns der Dunst, das sind 130 Meilen Richtung Osten. Ich war nur froh, dass ich nirgendswo mehr im Wald unterwegs war.

Am Abend durften wir bei Johns Bruder in Salt Lake City übernachten und ich bekam bei den netten Leuten noch frisches Gemüse aus dem eigenen Garten als Vesper mit.

John und ich hörten Oldies und Country Music und erzählten uns unsere Lebensgeschichten. Ein interessierter, intelligenter Mann von dem ich mich am Ende nur ungern verabschiedete. Leider habe ich vor kurzem erfahren, dass sein Hund Radar gestorben ist.

Nun war ich zurück in der Wüste. In meiner sensationell geliebten Wüste. Das Colorado Plateau ist schlichtweg gigantisch und ich hatte noch weitere 3 Monate um mich hier auszutoben bis es schlussendlich erstmal wieder nach Hause ging. Dazu mehr beim nächsten Mal.

41 Kommentare

  1. Immer wieder großartige Fotos & Berichte. Es macht immer Spaß zu lesen und die Fotos sind nur genial!! Bin ein wenig stolz von dir fotografiert worden zu sein!! Es hat mich sehr gefreut das unsere Wege in Kanada gekreuzt haben. Liebe Grüße Osman ?

    Antworten
    • Osman….DANKE Dir…..war doch super unser Treffen!
      Hau rein….LG Heike

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  2. Wie schoen wieder von dir zu hoeren! Und wie immer wunderschoene stimmungsvolle Bilder.

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  3. Ein herrlicher Wochenendgenuss – Deine Story mit den eindrucksvollen Bildern. Wünsche mir noch viel,viel mehr von Deinen fantastischen Geschichten zu hören.

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  4. Hallo, –

    geniale und wundervolle Eindrücke der Reise. – Lese ich immer wieder gerne.

    Rosi

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  5. Lustig! Vor ein paar Tagen habe ich eine Doku von einem Paar über die Sonnenfinsternis im TV gesehen! Ansonsten – ich freue mich immer über deine Erzählungen und die wunderbaren Fotos, jedoch ist immer auch ein bisschen Sehnsucht dabei und ein bisschen Melancholie, es nicht selbst erleben zu dürfen …
    Trotzdem, die Freude überwiegt und große Achtung für dein konsequentes Tun 🙂
    Alles Liebe für dich
    Monika

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    • Danke Monika…..Du weisst ja wo eine Wille da ist auch ein Weg…..
      Alles Gute…Heike

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  6. Hallo Heike,

    wie immer ganz tolle Bilder und Eindrücke aus dem Westen Amerikas! Lass es Dir weiterhin gutgehen und genieße diese tolle Reise. Auch nochmal vielen Dank für die Karte aus Südamerika.

    Liebe Grüße aus dem grauen Deutschland and have a safe trip

    Helmut

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    • Danke Dir Helmut…..wobei in Südamerika war ich auf dem trip nicht gewesen 😉 Aber egal, freut mich dass sie angekommen ist.
      Geniesse das Leben…..Heike

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  7. Hallo Heike. Das sind wirklich sehr schöne Photos,sag ist dein neues Zelt auch Wasserdicht.?grüsse Walter

    Antworten
    • Hallo Walter,

      wasserdicht denke ich schon, allerdings konnte ich das nicht wirklich testen, da es nie geregnet hat. Ich habe es nahezu immer ohne Aussenzelt aufgestellt. Es ist ein Leichtgewicht und ganz sicher nicht fuer Skandinavien & Co gedacht.
      LG Heike

      Antworten
    • Hi Walter,

      ja ist es, allerdings hatte ich es ohne das Überzelt aufgestellt, das hatte ich im blog vergessen zu erwähnen 😉 Ist mir erst bei Deinem Kommentar aufgefallen….
      DANKE…LG Heike

      Antworten
  8. Eine Sonnenfinsternis… wie spannend!

    Bei unserer – war es in den 90ern? – war es wirklich mysthisch. Genau wie du beschrieben hast. Das Verstummen des Vogelgezwitschers und die Lichtveränderung fand ich damals wesentlich spannender, als den verdunkelnden Mond zu beobachten.

    Ich freue mich auf deinen Heimatbericht ?

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    • Hi Maren und wie lange war es bei Dir dunkel gewesen?
      Der Heimatbericht kommt noch…..
      LG Heike

      Antworten
      • Die Dunkelheit an sich war schnell vorüber, wenige Minuten… aber die Zeit davor, als es sich langsam verdunkelte, das Licht sich veränderte, die Singvögel (ja, wir hatten damals noch Singvögel ?) immer leiser wurden und dann war es still. Alles war wie in der Nacht still… langsam wurde es heller, einzelne Piepmatze fingen wieder an und nach und nach war es wieder Tag.

        https://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenfinsternis_vom_11._August_1999

        Interessanterweise schnitt der Sturm Lothar hier seine Schneise.

        https://de.wikipedia.org/wiki/Orkan_Lothar

        Gruß!

        Antworten
  9. Hallo Heike. Wieder Mal ein tolles Abenteuer mit tollen Fotos.
    Bin 1992 selbst Seattle – San Francisco geradelt und Erinnerungen an die tolle
    Landschaft und die freundlichen Menschen kamen wieder. Deine Trails sind ja Natur pur. Die Sonnenfinsternis genial. Habe ebenfalls in den 90ern eine erlebt und war fasziniert von der Tierwelt. Totale Aufregung vorher und völlige Ruhe während der Finsternis. Wünsche Dir noch eine schöne Zeit und freue mich schon auf Deine folgenden Abenteuer und Berichte.
    Tschau Wolfgang

    Antworten
    • HI Wolfgang……danke fuer Deine Wuensche und freut mich zu hoeren, dass Du auch eine super Zeit hattest….
      Sei lieb gegrüsst…..Heike

      Antworten
  10. Servus Heike,
    immer wieder schaute ich auf deinen Blog, ob etwas von deiner USA Reise zu lesen ist. Heute „entdeckte“ ich ihn. Und freute mich SEHR, dass dich die Sonnenfinsternis beeindruckt hat. Bin ich doch der Österreicher – es sei dir verziehen, dass du mich und meine Frau als deutsches Pärchen beschrieben hast 😉 – der dich am Campingplatz vom Wunder der Finsternis überzeugen konnte. Wäre doch schade gewesen, so etwas so knapp drann versäumt zu haben, was!? War jedenfalls eine sehr netter Plauderabend mit dir. Alles Gute und viel Freude bei deinen weiteren Abenteuern!
    Herzlich, Michael

    Antworten
    • Hallo Michael,

      schön von Dir zu hören……oh das ist wirklich fatal, dass hatte ich total vergessen, natürlich Österreicher……
      Es war super Euch getroffen zu haben, ohne Euch hätte ich es verpasst!
      Wie war es denn bei Euch?

      LG und Danke für Deinen Kommentar….Heike

      Antworten
  11. Hallo Heike,
    wir waren nördlich von Mitchell, eine beeindruckende, dünn besiedelte Region. Wir beobachtetet die Finsternis von einem der vielen Hügel mit 360 Grad Rundsicht – ein phantastischer Platz. Der war auch einer der Gründe, warum diese Finsternis – obwohl es meine 12. totale war – zu den besten gehörte.
    LG Michael

    Antworten
    • Hi Michael, 360 Grad ist natuerlich genial……ich stand ja mitten im Wald 😉

      LG Heike

      Antworten
  12. Liebe Heike,

    habe mich sehr ueber deine USA Reise gefreut, die Photos sind wunderschoen. Bin gespannt deinen naechsten Blog zu lesen.

    Viele liebe Gruesse von Annemarie.

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  13. Ich kann dich immer nur zu deinen super schönen Fotos beglückwünschen. Du hast mich ein bischen inspiriert, mir eine anständige Kamera zuzulegen und ich bin jetzt selbst etwas am üben. Meine Radtouren sind zwar deutlich kürzer als deine, aber es werden diesen Sommer schon ein paar schöne Fotos zusammen kommen ?. Gar nicht mal so einfach, daher Respekt für dein können.
    Heike, wenn ich einen Wunsch äußern darf, mach doch nochmal das eine oder andere Youtubevideo. Videos ermöglichen einen, sich viel mehr in deine Situation hineinversetzen zu können.
    Und eine…. grenzwertig intime Frage….
    Du wirst ja nicht jeden Tag einen See oder sauberen Bach erreichen. Wie oft wäscht du dich? ?
    Und vor allem, wie wäscht du dich, wenn du keine Dusche…Warmwasser hast und die Temperaturen niedrig sind? Letzten Sommer bingetan ich die Tour Deutschland Dänemark Schweden Norwegen Dänemark Deutschland Niederlande Deutschland geradelt. In Skandinavien waren die Temperaturen an 2 Tagen bei ca. 10 Grad…. ich habe es grade so ein paar Sekunden im See ausgehalten ?
    Also, die Frage ist schon ernst gemeint xd

    Antworten
    • Danke Dir fuers dicke Lob!
      Das mit den Videos ist nicht so wirklich mein Ding, wie Du sicherlich bereits gemerkt hast, aber es fragen schon einige danach….wenn ich wieder los ziehe (mache gerade Pause) werde ich mich bemühen Deinen Wunsch zu berücksichtigen….
      Wegen dem waschen….also waschen wenn es kalt ist finde ich bei weitem nicht so wichtig wie wenn es heiss ist. Wenn nach einem extrem heißen Tag alles klebt, dann ist das schon eklig wenn es nirgends Wasser gibt. Ich würde aber niemals in der Wüste mein Trinkwasser zum waschen verschwenden……irgendwann kommt wieder mal ein Wasserhahn. Es gibt fernab der Zivilisation einfach wichtigere Dinge als sauber zu sein 😉
      Wenn es kalt ist, schwitzt man ja bei weitem nicht so, da finde ich das nicht tragisch wenn es mal länger dauert. Oftmals gibt es aber mehr Gelegenheiten als man so denkt.
      LG Heike

      Antworten
  14. Nachtrag: Kleiner Hinweis. Es gibt eine relativ neue Plattform, die heißt Steemit. Da kannst du deine Blogartikel auch verlinken, naja, world wide web…. html eben.
    Ich weiß nicht, wie tief du in der Thematik Kryptowährung drinne steckst, du hast jedenfalls null anmeldekosten etc und erhälst für likes…. upvotes genannt eine Art Kryptowährung. Über Umwege kannst du damit Geld machen. Bei deinen Followern könnte sich das für dich rentieren.

    Antworten
  15. Unfassbar mitreißend und wie immer ehrlich geschrieben, liebe Heike!

    Vielen Dank fürs mitnehmen – ich wünsche dir weiterhin viel Energie deine „neue Heimat“ weiter mit dem Rad zu entdecken.

    Antworten
  16. Sehr beeindruckend gute Bilder, vor allem das mit dem Fahrrad und dem Zelt vermittelt einen schönen Eindruck der Reiseart. Wünsche dir viel Spaß in den USA und eine gute Reise.
    Tim

    Antworten
  17. Ein toller Beitrag mit einmaligen, beeindruckenden Fotos. Unterhalte uns weiter mit deinen einmaligen Reiseerlebnissen. Alles Liebe, Petra.
    http://yavida.at/

    Antworten
  18. Also ich war jetzt 15x in den USA drüben, aber solch eine Tour würde ich mir nicht zutrauen. Chapeau schonmal dafür, tolle Geschichte mit ganz tollen Momentaufnahmen. Bei dem grössten Outdoorladen bin ich kurz stutzig geworden, ich dachte immer das sei BassPro … REI war mir gar kein Begriff bisher. Aber man lernt ja nie aus. Die Sonnenfinsternis ist natürlich so eine Art kleines Highlight, würde ich auch gerne mal erleben. Hfftl.klappt das iwann mal iwo. Toller Artikel, vor allem weil er aus einer Ecke der USA stammt die ich nicht sooo gut kenne bisher.

    Antworten
    • Freut mich Andreas. Danke. REI hat sogar einen hashtag #OptOutside der auf Instagram gerne genutzt wird. Hier gibt es weder Waffen noch Angelkram. Sondern Karten, Kocher, Fahrrad, Elektronik, Klamotten, Rucksäcke etc.
      LG Heike

      Antworten
  19. Wow, echt Respekt! Ich bin ja eine absolute Niete auf dem Rad, daher bewundere ich Deine Tour. Ich habe die USA ganz langweilig mit dem Auto bereist 😉

    Antworten
    • 🙂 Aber langweilig ist die USA eigentlich nie finde ich 🙂
      Danke Dir Sabine….
      LG Heike

      Antworten
  20. So schöne und lebenswichtige Fotos!!! Ich wollte auch mindestens einmal in meinem Leben eine solche Reise erleben. Der Sonnenfinsternis ist ein echtes Wunder der Natur!!! Und wie jeder Mann möchte ich es mit eigenen Augen sehen. Ich wäre glücklich im siebten Himmel!!
    Du bist ein Glückspilz)))
    Vielen Dank fur diese angenehme Emotionen!!!

    Antworten
    • Liebe Eva, sicherlich kommt auch mal eine Sonnenfinsternis in Deine Nähe 🙂
      Das jedenfalls wünsche ich Dir sehr!
      Sei lieb gegrüsst und ja ich bin ein Glückspilz – ich hatte riesen Glück in Deutschland geboren worden zu sein, tolle Eltern zu haben die immer an mich glauben und gesund zu sein! Alles andere muss man dann nur noch selber in die Wege leiten…..

      LG Heike

      Antworten

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